Jahresende ohne Glück

Trotz hohen Erwrtungen und viel Selbsvertrauen gelang es den Ice Crushers Zug nicht das Jahr 2016 mit einem Sieg abzuschliessen. 

Lange war das Heimspiel vom 10. Dezember 2016 gegen den HC Reidermoos offen. Bis zum dritten Drittel stand es 1:1 und beide Teams hatten mehrmals den vermeintlichen Führungstreffer auf dem Stock. 
Gegen Mitte des letzten Drittels wurden die Zuger nervös, die Sensation lag in der Luft und da passierte was passieren musste. Ein Spielfehler der Heimmannschaft, statt den Puck zur eigenen Zone raus zu spielen wurde der Puck noch selber vor das eigene Tor geschoben was zum 1:2 der Gäste führte. Darauf folgten diverse unkonzentrierte Momente welche der HC Reidermoos sofort ausnützte und so stand am Ende die Gastmannschaft als Sieger da. 
1:6 das Resultat und die doch sehr bittere Pille für die Zuger. 

Das neue Jahr soll den Hockeygott besinnlich und vor allem für das Team Ice Crushers Zug stimmen. 

4 Spiele, 4 Niederlagen, viele Erkenntnisse

Die Ice Crushers Zug starteten am 29. Oktober in die Meisterschaft und wie schon (leider) in den Jahren davor, verlor man die ersten Spiele. In der letzten Saison war die 2:3 Niederlage noch das Highlight, in der Saison 2016 – 2017 sind es bis jetzt eher die seltenen Torschützen die für das Highlight sorgen.

 

Ice Crushers Zug vs. Black Stars Luzern (Samstag, 29.10.2016, Bossard Arena)

Im ersten Spiel gegen die Luzerner Black Stars ging hauptsächlich das erste Drittel verloren. Ohne besagtes Drittel hätten die Zuger „nur“ 3:4 verloren, im Totalen ging das Spiel aber mit 4:9 verloren.

Ice Crushers Zug Torschützen:
#40 Roman Rohner (#11 Marco Riedweg)
#9 Noah Kunz (#22 Ramon Hug)
#2 Ramon Wüest
#2 Ramon Wüest (#46 Adrian Camenzind)

 

EHC Penguins vs. Ice Crushers Zug (Samstag, 05.11.2016, Eishalle Sursee)

Auch das zweite Spiel, Auswärts gegen den EHC Penguins, kann sich das Zuger Team nicht „von“ schreiben. Zu viele Strafen verhinderten einen guten Spiel-Rhythmus und lieferten den Gegnern diverse Chancen für Tore. Das Spiel ging mit 12:1 verloren, der einzige Ice Crushers-Torschütze war unser „England-Söldner“ #91 Roman Rogenmoser.

 

Black Stars Luzern vs. Ice Crushers Zug (Sonntag, 13.11.2016, Eishalle Luzern)

Das Dritte Meisterschaftsspiel, bereits das Rückspiel gegen die Luzerner, fing eher kurios und ganz nach dem Motto „Heute ist mal alles anders“ an. Das Kader schrumpfte wegen diversen Absagen kurz vor dem Spiel, was den Willen der anwesenden umso mehr stärkte zu zeigen, dass es doch geht.
Gesagt, getan, nach 12:30 führten die Zuger mit 0:2 gegen den doch eher überlegenen Gastgeber. Diese Führung entwickelte sich dann langsam aber sicher zum Gift für die Ice Crushers, die Köpfe fingen an den Glauben und Spass am Spiel in „Erwartung und Druck“ umzuwandeln. Dies führte noch vor Drittelsende zum 2:2 Ausgleich. (Randnotiz: 30 Sekunden vor Drittelsende musste der Spieler #8 verletzt das Spiel verlassen, er wurde vom Puck am Kopf getroffen)
Wenn Gift im Spiel ist, funktioniert meistens nichts mehr und so ging das Spiel ebenfalls verloren, Endresultat: 14:4

Ice Crushers Zug Torschützen:
#56 Sebastian Kay (#16 Adrian Lutiger)
#8 Kevin Bruggemans (#16 Adrian Lutiger, #56 Sebastian Kay)
#46 Adrian Camenzind
#16 Adrian Lutiger

HC FiGö Indians vs. Ice Crushers Zug (Sonntag, 20.11.2016, Eisfeld Wohlen)

 

Das vierte Spiel fand in der „Open Air“ Arena Wohlen statt. Der HC Figö Indians empfing die Ice Crushers aus Zug und zeigten in den ersten 2 Minuten auch gleich, wer in Wohlen der Platzherr ist. 2:0 Indians. Noch im gleichen Drittel erzielten die Gastgeber die Tore 3 und 4, der anschliessende Gang in die Garderobe war zugleich der Weckruf. Im zweiten wie auch im dritten Drittel kamen die Zuger zu einigen 100% Torchancen, doch vergaben diese kläglich. Und wie es das Sprichwort schon sagt: „Wer vorne die Tore nicht macht, erhält die Tore hinten“. Mit dieser Tatsache mussten die Zuger am Ende leben, das Endresultat: 8:1 verloren, der Ehrentreffer wurde durch den Verteidiger #40 Roman Rohner erziehlt. 

 

 

Die Ice Crushers konnten sich in gewisser Weise Steigern und doch ist im Moment keine Verbesserung ersichtlich. Die Punkte „Schlittschuhlaufen“, „saubere Pässe spielen“, „Spielverständnis schulen“ wiederholen sich jährlich. Die Position eines Coachs/Trainers wird je länger je wichtiger und würde dem Verein/Team „Ice Crushers Zug“ weiter Stabilität geben.

SPIELBERICHT - ICZ vs HC Rigi 4:9 (2:4/2:5)

Im Rahmen des Trainingsweekends, luden die Ice Crushers Zug den HC Rigi zum Freundschaftsspiel ein. Dieses fand am Sonntag, 9. Oktober 2016, 10:45 – 12:45 Uhr in Küssnacht am Rigi statt.

Die Ice Crushers hatten bis zum Spiel bereits 4.5h intensive Eiszeiten in den Beinen plus der eine und andere Spieler hatte mit den zum „Trainingsweekend“ dazugehörigen Nachwehen zu kämpfen. Die Stimmung in der Garderobe war mehr als Top, Musiktechnisch wurde ebenfalls aufgerüstet, sprich eine grosse Box schleudert motivierende Musik in bester Qualität durch den Raum.

 

Da die Eiszeit mit 2h eher knapp für ein reguläres Spiel ist, vereinbarten die Mannschaften den Match mit 2x 30 Minuten und einer Pause von knapp 10 Minuten zu bestreiten.

Die Zuger nahmen sich vor, das gelernte in die Tat umzusetzen. Vor allem die Positionen sollten unbedingt beibehalten werden. Doch der HC Rigi zeigte gleich am Anfang, welche Qualitäten sie besitzen. Nach bereits 1:18 Minuten gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. Dies war wohl der Weckruf, dass eben die Positionen nicht wie gelernt eingehalten wurden und der Mittelstürmer irgendwie vergessen ging. Egal, die Zuger sind ja noch im „Lernmodus“, somit als Lerneffekt abhacken und weitermachen. Nun wurde es den Rigi-Spielern nicht mehr so einfach gemacht, diverse Chancen entstanden für die Zuger, doch diese konnten leider nicht genutzt werden. In der 9. Minute entwischte dann der stärkste Spieler des HC Rigi und konnte zum 0:2 einnetzen. Doch gerade mal 47 Sekunden später schoss Adrian Camenzind (#46) den Anschlusstreffer. Dies beflügelte die „Eiszerkleinerer“ und es wurden noch etliche Chancen mehr herausgespielt, teilweise wurde gar sehr offensiv gespielt, was plötzlich zu brenzligen Konter führte. Doch der Ice Crushers Goalie Alexandre Martins (#71) hielt sein Team bis zur 17. Minute im Spiel. Innerhalb von einer Minute erhöhten die Gäste mit zwei Toren das Resultat auf 1:4. Kurz vor der „Halbzeit“ musste ein HC-Rigi Spieler auf die Strafbank. Dies war die Möglichkeit für die Zuger, um zu sehen ob es in dieser Saison mit einem Spieler mehr besser klappt als in der letzten Saison. Der Anfang des Power-Play überzeugte nicht. Die Scheibe befand sich mehrheitlich in der eigenen Zone und endete mit einem Icing. Linienwechsel – Bully – siehe da, der erste Angriff im Power Play rollt und kann sich sogleich im Angriffsdrittel festsetzen. Etliche Pässe, etliche Schüsse und kein Tor… Doch, ca. 10 Sekunden nach Ablauf der Strafe konnte das 2 Tor durch Kevin Bruggemans (#8) nach einer sauber herausgespielten Situation (Assists von Reto Elsener #66 und Adrian Lutiger #16) erzielt werden. Mit dem Stand von 2:4 ging es in die Pause.

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